Spanien und Portugal

Drei Wochen zwischen Barcelona, Madrid, Andalusien und Portugal -
mit dem Zug in den Süden und mit dem Mietwagen über Santiago, Bilbao und Zaragoza zurück ans Mittelmeer.

3.–24. November 2024

17. November 2024
Cristo Rei und ein Wiedersehen

Vor der Weiterfahrt schauten wir noch beim Cristo Rei vorbei. Die große Christusfigur hatten wir schon beleuchtet aus der Ferne gesehen; nun standen wir näher an dem hohen Sockel. Danach wartete ein persönlicher Teil der Reise: Wir besuchten einen ehemaligen Kollegen und verbrachten bei einem gemeinsamen Mittagessen Zeit miteinander.

Nach vielen Gesprächen machten wir uns am Nachmittag wieder auf den Weg. Gegen halb acht erreichten wir Porto und das Boavista Guest House. Nach dem Abendessen war für heute genug gereist – die Stadt wollten wir am nächsten Morgen erkunden.

Barcelona


3. November 2024

Ankommen zwischen Rambla und Sagrada Família

Unser November begann mit einem frühen Aufbruch: Um halb fünf klingelte der Wecker, und die Familie brachte uns zum Flughafen Brüssel. Nach einem angenehmen Flug mit Vueling landeten wir in Barcelona. Ein beschädigtes Kofferrad sorgte zunächst für einen kleinen Umweg zur Gepäckmeldung. Danach ging es mit der Metro zu unserem Hotel Roma Reial.

Schon der erste Bummel führte uns durch die Gassen rund um die Rambla, am historischen Postgebäude vorbei und bis zum Yachthafen. Bei Los Caracoles drehten sich die Hähnchen am Spieß. Später standen wir vor der Sagrada Família – für einen Besuch im Inneren war es an diesem Tag zu spät, doch auch von außen gab es viel zu entdecken. Am Abend leuchtete die Casa Batlló. Zwischen ersten Weihnachtsdekorationen und milden Temperaturen um 22 Grad waren wir im Urlaub angekommen.

4. November 2024

Über den Dächern und durch die Stadt

Heute besuchten wir die Kathedrale von Barcelona. Ein Regenschauer ließ sich im Inneren gut abwarten, bevor wir auf das Dach hinaufgingen. Zwischen Türmen und steinernen Verzierungen öffnete sich der Blick über die Stadt. Natürlich entstanden dort auch Erinnerungsbilder von uns beiden.

Über die Rambla und den Hafen führte unser Weg später zur Plaça d’Espanya. Vor dem großen Museumsbau am Montjuïc standen die vier Säulen; weiter oben schauten wir uns das Olympiagelände an und genossen die Aussicht über Hafen und Stadt. Bus und Metro halfen uns bei den längeren Strecken. Nach Tapas und einem Abendessen zog es uns noch einmal zur Sagrada Família. Die beleuchtete Kirche spiegelte sich im Wasser – ein schöner Abschluss unseres zweiten Tages.

Madrid


5. November 2024

Mit dem Schnellzug nach Madrid

Nach dem Frühstück ließen wir die Koffer zunächst im Hotel und nutzten die Zeit für einen letzten Spaziergang über die Rambla zum Hafen und zum Kolumbusdenkmal. Dann begann die nächste Etappe: Im Schnellzug ging es mit bis zu 300 Stundenkilometern nach Madrid.

Am Bahnhof Atocha war viel los. Mit der Metro erreichten wir die Gegend um die Puerta del Sol; der Zugang zu unserer Unterkunft erwies sich zunächst als etwas umständlich. Nachdem das Gepäck abgestellt war, gehörte der Nachmittag der Stadt. Wir bummelten über die Plaza Mayor und weiter zur Almudena-Kathedrale und zum Königspalast. Im Abendlicht hielten wir immer wieder für Fotos an. Tapas und ein gemeinsames Essen rundeten den ersten Madrider Abend ab.

6. November 2024

Kunst, Retiro und die Almudena

Über die großen Straßen Madrids und an der Puerta de Alcalá vorbei erreichten wir den Retiro-Park. Nach einer Frühstückspause widmeten wir uns dem Prado. Rund drei Stunden verbrachten wir zwischen Gemälden, darunter Werke von Rubens, Raffael und Rembrandt. Das Museum Reina Sofía sahen wir später von außen.

Im Retiro begleiteten uns herbstliche Bäume, Wasserflächen und Papageien. Am großen Teich und beim Denkmal für Alfons XII. blieben wir länger stehen. Danach zog es uns noch einmal zur Almudena-Kathedrale. Wir besichtigten auch die Krypta und betrachteten Glasfenster und religiöse Kunst. Bei sonnigen 24 Grad kamen an diesem Tag viele Schritte zusammen. Als es dunkel wurde, zeigte sich die Kathedrale noch einmal in ganz anderem Licht.


Málaga und Andalusien


7. November 2024

Weiter in den Süden

Am Bahnhof Atocha stiegen wir wieder in den Zug. Diesmal war Málaga unser Ziel. Nach der Ankunft holten wir unseren Mietwagen ab – von nun an konnten wir die nächsten Etappen selbst bestimmen.

Ein Einkauf und eine unkomplizierte Mahlzeit gehörten noch zum Ankommen, bevor wir unser Zimmer im easyHotel Málaga City Centre bezogen. Bei etwa 25 Grad fühlte sich der Süden selbst im November angenehm warm an.


8. November 2024

Málaga vom Festungshof bis zur Markthalle

Mit verstauten Koffern machten wir uns auf in Málagas Altstadt. Wir sahen die Kathedrale von außen und entschieden uns anschließend für einen Besuch der Alcazaba. Zwischen Torbögen, Höfen und kleinen Gartenanlagen stiegen wir durch die Festung. Immer wieder öffneten sich Ausblicke auf die Stadt und den Hafen.

In der Markthalle warteten frischer Fisch, Obst und Gemüse auf die Kundschaft. Auch das große Glasfenster und ein reich verziertes Gebäude in den Straßen der Stadt fielen uns auf. Später besorgten wir einen Ersatz für den beschädigten Koffer und spazierten am Strand entlang. Unsere nächste Unterkunft lag bei Mijas. Am Abend trafen wir im Einkaufszentrum bereits auf Weihnachtsstimmung mit Musik, Nikolaus und festlicher Dekoration – bei Temperaturen, die für uns eher nach spätem Sommer aussahen.

9. November 2024

Über Marbella und Ronda nach Córdoba

Nach dem Frühstück führte uns die Fahrt zunächst nach Marbella. Bei rund 22 Grad blieb Zeit für einen Spaziergang am Meer. Danach ging es ins Landesinnere nach Ronda. Die Stadt über der tiefen Schlucht war schon beim ersten Blick eindrucksvoll.

Wir spazierten durch den Ort, betrachteten die Stierkampfarena von außen und suchten verschiedene Aussichtspunkte auf die Puente Nuevo. Die Häuser am Felsen und die Brücke über dem Abgrund sorgten für viele Fotopausen. Auf der Weiterfahrt hielten wir noch in Osuna. Am Abend erreichten wir Córdoba und unser Hotel Casa Museo La Mezquita unmittelbar in der Altstadt. Nach einem arabischen Abendessen und Musik in den Gassen begann die Vorfreude auf den nächsten Tag.

Córdoba


10. November 2024

Ein Tag zwischen Säulenwald und Gartenteichen

Am Sonntagmorgen gingen wir zuerst in die Mezquita. Die rot-weißen Bögen und die langen Reihen der Säulen schufen eine besondere Atmosphäre. Wir betrachteten den kunstvollen Mihrab, die Ausstattung der Kathedrale und die vielen Details zwischen den unterschiedlichen Bauformen.

Danach führte unser Weg zur römischen Brücke und zum Alcázar. Im Inneren gab es einige Ausstellungsstücke, besonders gefielen uns aber der Blick vom Turm und die Gartenanlagen mit ihren langen Wasserbecken. Bei etwa 25 Grad spazierten wir zwischen Grün und Mauern und machten viele Bilder.

Später gönnten wir uns eine Kutschfahrt durch die Stadt. Nach einer Pause und dem Abendessen gingen wir noch einmal hinaus. Nun leuchteten der Turm der Mezquita und die Brücke in der Dunkelheit. Córdoba war sowohl am frühen Morgen als auch am Abend einen ausgiebigen Rundgang wert.

An der Atlantikküste


11. November 2024

El Rocío und die Weite von Doñana

Wir verließen Córdoba und fuhren Richtung Atlantik. In El Rocío lag die helle Kirche am Rand des Feuchtgebiets. Enten, Gänse, Störche und Pferde prägten das Bild. Bei mildem Wetter schauten wir uns in Ruhe um und genossen den Wechsel von Stadtbesichtigungen zu offener Landschaft.

Auch in der Umgebung von Doñana waren wir unterwegs. Bei El Acebuche hielten wir Ausschau nach Tieren, ohne größere zu entdecken. Über das Kolumbusdenkmal bei Huelva ging es schließlich nach Punta Umbría. In den Apartments Calypso richteten wir uns für die kommenden Tage ein. Ein Strandspaziergang, die Terrasse und ein selbst zubereitetes Abendessen machten das Ankommen entspannt.



12. November 2024

Flamingos und die Schiffe des Kolumbus

In den Marismas del Odiel beobachteten wir Flamingos, Löffler und Enten. Salzflächen und Wasserläufe gaben der Landschaft ihren eigenen Rhythmus. Danach wechselten wir von der Natur zur Geschichte der Entdeckungsfahrten rund um La Rábida.

Bei den Nachbauten der drei Kolumbusschiffe konnten wir an und unter Deck gehen. Zwischen Takelage, Holzplanken und Fässern ließ sich erahnen, wie eng es auf solchen Schiffen gewesen sein muss. Wir machten Erinnerungsbilder an Bord und betrachteten die Schiffe noch einmal vom Ufer aus.

Am Nachmittag waren wir zurück in unserer Ferienwohnung und genossen Strand und Terrasse. Nach dem selbst gekochten Essen schauten wir noch einmal beim beleuchteten Kolumbusdenkmal vorbei.

13. November 2024

Sevilla als Tagesausflug

Heute fuhren wir nach Sevilla. Unser Rundgang begann bei der Plaza de España. Der große Bogen des Gebäudes, der Kanal, die Brücken und die mit Fliesen gestalteten Provinzbänke boten immer wieder neue Ansichten. Wir ließen uns Zeit und spazierten weiter durch die Stadt.

Universitätsgebäude, Kirchen, Plätze und die Giralda lagen auf unserem Weg. Die Kathedrale sahen wir von außen; in einem Orangenhof machten wir ebenfalls Halt. Zum Mittagessen kehrten wir ein und gönnten uns anschließend noch einen Nachtisch. Am Hotel Alfonso XIII vorbei führte der Weg später zurück.

Wieder in Punta Umbría genossen wir die Terrasse, spielten Karten und kochten unser Abendessen selbst. Inzwischen war es mit etwa 15 Grad deutlich kühler geworden.

Lissabon


14. November 2024

Über Faro nach Lissabon

Auf dem Weg nach Portugal begleitete uns kräftiger Regen. In Faro blieb es deshalb bei einem kurzen Aufenthalt. Danach setzten wir die Fahrt Richtung Lissabon fort. Unsere Unterkunft, das Margarida Guest House, lag auf der anderen Seite des Tejo in Almada. Da das Zimmer zunächst noch nicht bereit war, nutzten wir die Zeit unterwegs für eine Pause.

Mit der Lisboa Card begann später unser erster Bummel durch die Stadt. Wir erkundeten die Altstadt, sahen die Burgruine des Carmo über den Häusern und den beleuchteten Elevador de Santa Justa. Durch den Triumphbogen der Rua Augusta ging es zum großen Platz am Wasser. Am Rossio wartete schon der Weihnachtsmarkt. Zurück in der Unterkunft wurden noch die nächsten Ausflüge geplant.

15. November 2024

Burgblicke, Straßenbahn und Belém

Mit Bus und Lisboa Card machten wir uns auf den Weg. Von der Burg São Jorge blickten wir über Lissabons Dächer. Der Santa-Justa-Aufzug und die Ruine des Carmo waren aus dieser Perspektive gut zu erkennen. Danach besichtigten wir Kirchen und die Kathedrale Sé.

Eine Fahrt mit der historischen Straßenbahn 28 gehörte natürlich dazu. Durch die engen Straßen ging es weiter, bevor wir später mit der Linie 15 Richtung Belém fuhren. Dort besuchten wir den Turm von Belém und das Marinemuseum. Das Hieronymitenkloster betrachteten wir an diesem Tag zunächst von außen.

Am Abend waren wir wieder im Zentrum. Musik, Weihnachtsdekoration und ein festlich geschmückter Zug sorgten für Stimmung. Nach dem langen Tag brachte uns der Bus zurück nach Almada.

16. November 2024

Azulejos und der Kreuzgang von Belém

Unser Vormittag gehörte dem Nationalen Fliesenmuseum. Die blau-weißen Azulejos, die Bilder aus einzelnen Fliesen und besonders die prächtige Kirche mit ihren vergoldeten Verzierungen beeindruckten uns. Auch das große historische Stadtpanorama Lissabons betrachteten wir ausführlich.

Anschließend fuhren wir wieder nach Belém. Vor dem Kloster warteten viele Besucher; wir nutzten die Zeit zunächst für eine Mittagspause und einen Blick zur Wache am Präsidentenpalast. Dann gingen wir in den Kreuzgang des Hieronymitenklosters. Fein verzierte Säulen, Bögen und Gewölbe rahmten den grünen Innenhof ein. Die Kirche war wegen Arbeiten geschlossen.

Im Park sahen wir Brunnen und gingen weiter zum Entdeckerdenkmal. Später wurde es auf dem Weihnachtsmarkt am Rossio richtig voll – es war Samstag. Über Bus und Einkaufszentrum führte unser Weg zurück in die Unterkunft.

Porto und Nordportugal


17. November 2024

Cristo Rei und ein Wiedersehen

Vor der Weiterfahrt schauten wir noch beim Cristo Rei vorbei. Die große Christusfigur hatten wir schon beleuchtet aus der Ferne gesehen; nun standen wir näher an dem hohen Sockel. Danach wartete ein persönlicher Teil der Reise: Wir besuchten einen ehemaligen Kollegen und verbrachten bei einem gemeinsamen Mittagessen Zeit miteinander.

Nach vielen Gesprächen machten wir uns am Nachmittag wieder auf den Weg. Gegen halb acht erreichten wir Porto und das Boavista Guest House. Nach dem Abendessen war für heute genug gereist – die Stadt wollten wir am nächsten Morgen erkunden.

18. November 2024

Porto zwischen Altstadt und Douro

Zu Fuß erkundeten wir Porto. Kirchen, der Markt und die großen Gebäude im Zentrum begleiteten unseren Weg. Wir sahen das Rathaus und gingen weiter zur Kathedrale Sé. Dort gefielen uns die blau-weißen Fliesen im Hof; von oben öffnete sich der Blick über die Dächer zum Douro. Eine große Glocke wurde ebenfalls zum Fotomotiv.

Am Ufer der Ribeira standen die bunten Häuser dicht beieinander. Bei einer Bootsfahrt sahen wir die Brücken aus einer anderen Perspektive. Auf der Seite von Vila Nova de Gaia beschäftigten wir uns bei Sandeman mit der Geschichte des Portweins. Auch die Fässer bei Burmester und die traditionellen Rabelo-Boote am Wasser hielten wir auf Bildern fest.

Über die Brücke und mit der Standseilbahn ging es später wieder hinauf in die Stadt. Theater, weitere Kirchen und ein Einkaufszentrum lagen noch auf unserem Weg. Am Abend strahlte die mit Azulejos verkleidete Capela das Almas im Licht. Ein Tag mit vielen verschiedenen Ansichten von Porto ging zu Ende.

Santiago de Compostela


19. November 2024

Gastfreundschaft und Ankunft in Santiago

Auch heute stand ein Wiedersehen auf dem Programm. Ein ehemaliger Kollege und seine Schwester empfingen uns herzlich. Wir schauten uns das Haus an, aßen gemeinsam zu Mittag und nutzten den Nachmittag für einen Spaziergang bei Thermalquellen und einer Burg. Am Fluss spiegelten sich die Bäume und die Bögen einer alten Steinbrücke im Wasser.

Zurück bei unseren Gastgebern gab es Kuchen, Käse und Quittenmarmelade. Erst gegen 18 Uhr brachen wir wieder auf. Unser Ziel war Santiago de Compostela. Nach der Ankunft im Hotel Pombal gingen wir noch einmal hinaus. Die beleuchtete Kathedrale und die nächtlichen Plätze gaben uns einen ersten Eindruck von der Stadt.

20. November 2024

Die Kathedrale und die Fahrt nach Bilbao

Am Morgen erkundeten wir Santiago noch einmal bei Tageslicht. Nach einer Frühstückspause gingen wir zur Kathedrale und über die umliegenden Plätze. Im Inneren standen wir vor dem reich vergoldeten Altar und sahen auch den großen Weihrauchkessel, den Botafumeiro.

Danach lag eine längere Autofahrt vor uns. Auf dem Weg nach Bilbao machten wir eine Pause in grüner, hügeliger Landschaft. Eine blaue Brücke und die herbstlichen Bäume wurden zu Erinnerungen an diese Etappe. Am Abend kehrten wir in einem Einkaufszentrum ein. Dort war bereits alles weihnachtlich geschmückt. Für die nächsten beiden Nächte bezogen wir die Pension Don Claudio.

Bilbao


21. November 2024

Von der Altstadt zum Guggenheim

Mit dem Zug fuhren wir nach Bilbao. Schon das große Glasbild im Bahnhof Abando war einen Blick wert. Wir spazierten durch die Altstadt, besuchten die Kathedrale und schauten uns den Kreuzgang an. In der Markthalle La Ribera leuchteten Obst und Gemüse; auch die Fischstände und die Glasfenster blieben uns in Erinnerung.

An der Kirche San Antón und ihrer Brücke hielten wir für Fotos an. Nach einer kleinen Stärkung ging es weiter durch die Stadt bis zum Guggenheim-Museum. Davor empfing uns der mit Blumen bepflanzte Puppy. Auf der Flussseite spiegelte sich die Umgebung in glänzenden Kugeln, und unter der riesigen Spinne wirkte ein Mensch plötzlich sehr klein.

Die moderne Kunst traf nicht überall unseren persönlichen Geschmack, doch das Gebäude und die begehbaren Stahlformen waren interessant zu erleben. Später setzte heftiger Regen ein. Wir suchten ein Einkaufszentrum auf, aßen chinesisch und fuhren schließlich zurück, um wieder trocken zu werden.


Zaragoza


22. November 2024

Basilika, Palast und Abendlichter am Ebro

Wir verließen das regnerische Bilbao und fuhren nach Zaragoza. Dort empfing uns wieder blauer Himmel. Die Basilika del Pilar mit ihren Türmen und farbigen Kuppeldächern war schon von außen eindrucksvoll. Auch im Inneren blieben wir lange stehen und betrachteten die Kapellen, Säulen und Malereien. Auf der Plaza del Pilar wurde bereits der Weihnachtsmarkt aufgebaut.

Am Nachmittag besuchten wir den Aljafería-Palast. Hinter den kräftigen Mauern und Rundtürmen lagen filigrane Bögen und ein grüner Innenhof mit Orangenbäumen. Wir sahen uns in Ruhe um, bevor unser Stadtspaziergang an der Stierkampfarena vorbei weiterführte.

Als es dunkel wurde, gingen wir erneut zur Basilika und zum Ebro. Türme und Brücke spiegelten sich im Wasser. Die Kathedrale La Seo war geschlossen; im Museum des römischen Forums beschäftigten wir uns noch mit dem antiken Zaragoza. Nach dem Abendessen blieb ein letzter Blick auf die beleuchtete Stadt.

Zurück ans Mittelmeer


23. November 2024

Lleidas Kreuzgang und der letzte Abend am Meer

Nach einem ruhigeren Morgen setzten wir die Fahrt Richtung Barcelona fort. Unterwegs stand ein großer schwarzer Stier als Silhouette auf einem Hügel. Unser längerer Zwischenstopp war Lleida. Über der Stadt besuchten wir die alte Kathedrale Seu Vella.

Besonders schön war der Kreuzgang mit seinen hohen, fein durchbrochenen Bögen. Durch die offenen Seiten blickten wir weit über die Umgebung. Wir betrachteten alte Malereien, ein historisches Uhrwerk und das große Portal. Eine Darstellung der Stadt im Jahr 1525 zeigte, wie anders der Hügel einst ausgesehen hatte.

Am späten Nachmittag erreichten wir Castelldefels bei Barcelona. Zum Abschluss gingen wir noch einmal ans Meer. Zwischen Strand, Palmen und dem Ortsnamen in großen Buchstaben verabschiedete sich die Sonne hinter Wolken. Später führte unser Weg zum Einkaufszentrum und zum Abendessen bei Casa Carmen. Der letzte Urlaubsabend war gekommen.

24. November 2024

Heimreise nach Brüssel

Von Barcelona ging es zurück nach Brüssel. Hinter uns lagen drei Wochen mit großen Städten, maurischen Palästen, Kathedralen, Küsten und persönlichen Begegnungen. Besonders schön war die Abwechslung: Zugfahrten zu Beginn, die Freiheit mit dem Mietwagen und dazwischen immer wieder Zeit, zu Fuß Neues zu entdecken.

Von den warmen Tagen in Andalusien bis zu den herbstlichen Landschaften im Norden hatten wir viele verschiedene Seiten Spaniens und Portugals erlebt. Mit diesen Bildern bleibt die Reise für uns lebendig.