Singanpur

2.–3. März 2026

Anreise und erste Eindrücke

Über Istanbul ging es von Düsseldorf nach Singapur. Nach der Ankunft besuchten wir den Wasserfall im Jewel und bezogen unser Hotel. Anschließend lockten Marina Bay und die Gardens by the Bay mit dem Cloud Forest. Am Abend erlebten wir die beleuchteten Supertrees.

Ganz reibungslos verlief die Anreise nicht: Beim Umsteigen in Istanbul wurde es durch eine Verspätung etwas knapp, und in Singapur kam zunächst nur einer unserer drei Koffer an. Umso angenehmer war es, dass wir schon am Vormittag ins Hotelzimmer konnten. Nach einer kurzen Pause machten wir uns trotz der langen Reise auf den Weg in die Stadt. Die Aussicht vom Hotel, die großen Einkaufswelten an der Marina Bay und die üppigen Pflanzen im Cloud Forest sorgten gleich für einen abwechslungsreichen Auftakt.

4. März 2026

Blütenzauber und Skyline

Chinatown, die Botanischen Gärten und der National Orchid Garden standen auf unserem Programm. Besonders die Orchideen und Wasserpflanzen begeisterten uns. Später erkundeten wir das historische Zentrum, den Merlion und die Stadt vom Fluss aus.

In der Nacht wurde unser fehlendes Gepäck nachgeliefert. So konnten wir den Tag wieder unbeschwerter beginnen. Nach dem Frühstück ging es zunächst nach Chinatown und anschließend ins Grüne. Zwischen Orchideen, Wasserfällen und tropischen Pflanzen legten wir immer wieder Fotopausen ein. Nach der Bootsfahrt und dem Bummel am Fluss zwang uns ein kräftiger Regenschauer zu einer Pause im Einkaufszentrum. Auch solche Wetterwechsel gehörten zu unseren Tagen in Singapur.


5. März 2026

Sentosa und Einschiffung

Vor der Einschiffung blieb Zeit für Sentosa und einen Spaziergang am Strand. Am Nachmittag holten wir unser Gepäck im Hotel ab und fuhren zum Hafen. Nach dem ersten Abendessen an Bord begann unsere Reise mit der Carnival Encounter.

Nach dem Auschecken erreichten wir Sentosa über den Boardwalk vom HarbourFront aus. Wir erkundeten die Insel mit ihren Freizeitangeboten und gönnten unseren inzwischen müden Füßen zwischendurch eine Pause. Zurück am Hotel warteten unsere Koffer. Auf der Taxifahrt zum Schiff regnete es kräftig, doch bald konnten wir unsere Kabine beziehen und uns an Bord umsehen. Gegen 22 Uhr verließen wir Singapur – nun begann der ruhigere Teil unserer Reise auf See.


Kreuzfahrt


6. März 2026

Der erste Tag auf See

Nach den vielen Eindrücken in Singapur konnten wir an unserem ersten Seetag etwas zur Ruhe kommen. Wir erkundeten das Schiff, genossen die Aussicht vom Balkon und erledigten die Online-Zollformalitäten für Indonesien. Auf dem Wasser war es ruhig, und die warme Luft ließ sich draußen gut genießen.

Auch der Service blieb uns in Erinnerung: Ein Rad unseres Koffers war beschädigt worden. An Bord bekamen wir dafür einen neuen Koffer. Am Abend wurden der Kapitän und seine Offiziere vorgestellt, anschließend gab es Unterhaltung auf der Bühne. In der Nacht überquerten wir den Äquator.


7. März 2026

Äquatortaufe und Unterhaltung

Heute gehörte die Äquatortaufe zum Bordprogramm. Die Zeremonie sorgte für Spaß und war eine passende Erinnerung an den Wechsel auf die Südhalbkugel. Dazwischen genossen wir die Zeit auf unserem Balkon und den Blick auf das Meer.

Musik und Shows begleiteten unsere ersten Tage an Bord. Nach dem Programm mit Liedern aus den Sechziger- und Siebzigerjahren am Vorabend stand nun eine Broadway-Show auf dem Plan. So kam auch am zweiten Seetag keine Langeweile auf. Am nächsten Morgen sollte mit Lombok unser erster Landgang folgen.esign.

8. März 2026

Ein Tag auf Lombok

Von Lembar aus erkundeten wir Lombok mit einem privaten Guide. Wir besuchten eine Töpferei, ein Museum, eine große Moschee und einen Tempelpark. Unterwegs bekamen wir Einblicke in das Handwerk und das Leben auf der Insel.

Besonders spannend fanden wir, den Menschen bei ihrer Arbeit zuzusehen. In der Töpferei entstanden aus Ton und mit viel Handarbeit die unterschiedlichsten Gefäße. Für den Moscheebesuch wechselten wir von den kleinen Werkstätten zu einer ganz anderen Kulisse mit großen Räumen und einem reich gestalteten Inneren. Reisfelder und die Landschaft entlang der Strecke ergänzten die Besichtigungen. Dass wir den Ausflug mit einem privaten Guide machen konnten, gab dem Tag einen persönlichen Rahmen.


9. März 2026

Tempel und tropische Gärten auf Bali

Unser Ausflug ab Benoa führte uns zu einem Tempel, in einen Schmetterlingspark und durch tropische Gärten. Eine Glasbrücke und eine Kaffee- und Teeverkostung sorgten für weitere Eindrücke. Zum Abschluss sahen wir die Herstellung von Batikstoffen.

Für den Tempelbesuch trugen wir die passende traditionelle Kleidung. Danach wurde es im Garten deutlich verspielter: Zwischen Pflanzen und verschiedenen Fotomotiven entstanden mehrere gemeinsame Erinnerungsbilder. Über die Glasbrücke gingen wir barfuß und sahen auf den Fluss und die Landschaft unter uns. Bei der Verkostung probierten wir verschiedene Kaffee- und Teesorten. Der Besuch bei der Batikherstellung rundete unseren abwechslungsreichen Tag ab, bevor wir nach Benoa zurückkehrten.



10. März 2026

Ein ruhiger Tag nach Bali

Nach dem abwechslungsreichen Ausflug auf Bali begann eine Folge von drei Seetagen. Wir ließen es ruhig angehen und genossen die Zeit an Bord. Draußen war es warm und feucht, zwischendurch zogen Schauer vorbei. Über dem Meer gab es immer wieder Inseln und wechselnde Wolken zu sehen.

Zu einem entspannten Tag gehörten für uns auch die Mahlzeiten und die Unterhaltung am Abend. Selbst am Buffet gab es kleine Fotomotive, etwa eine kunstvoll geschnitzte Wassermelone. Ohne Ausflugsprogramm konnten wir unseren Tag frei einteilen und die Eindrücke der vergangenen Tage nachwirken lassen.



11. März 2026

Kniffel, Musik und ein Zauberkünstler

Wir suchten uns tagsüber einen gemütlichen Platz und spielten Kniffel. Der Raum auf Deck 17, der abends als Disco genutzt wurde, bot sich dafür an. Auch auf dem Balkon konnten wir bei warmer Luft und dem Blick aufs Meer gut Zeit verbringen.

Im Atrium gab es Musik, und zum Essen besuchten wir ein asiatisches Restaurant an Bord. Ein Zauberkünstler sorgte später für Unterhaltung. Der Wechsel zwischen ruhigen Stunden und dem Bordprogramm machte die Seetage angenehm abwechslungsreich.


12. März 2026

Vorbereitung auf Australien

Heute erledigten wir die Einreiseformalitäten für Australien bereits auf dem Schiff. Die Kontrolle mit Foto und den nötigen Angaben verlief unkompliziert. Damit war ein weiterer Schritt für unseren ersten australischen Hafen vorbereitet.

Danach blieb wieder Zeit für Kniffel, Pool und Musik. Am Abend stand eine Rockshow auf dem Programm. Während es draußen warm war, brauchten wir in den klimatisierten Innenräumen eher eine Jacke. Wir freuten uns nun auf Darwin und die ersten Erkundungen in Australien.


13. März 2026

Zu Fuß durch Darwin

Unser erster australischer Hafen war Darwin. Zu Fuß erkundeten wir die Stadt, die tropischen Gärten und den Weg zum Mindil Beach. Weiße Kakadus begleiteten unseren langen Spaziergang. Nach rund sieben Stunden und etwa 25.000 Schritten ging es zurück zum Schiff.

Wir gingen schon früh von Bord und nutzten die Zeit, bevor viele Geschäfte öffneten, für unseren Spaziergang. Die üppige Vegetation und die weißen Kakadus fielen uns immer wieder auf. Unser Weg führte auch über den Campus der Charles Darwin University. Später suchten wir im Einkaufszentrum eine Pause vom warmen Wetter. Es war ein ausgedehnter Tag zu Fuß, an dessen Ende wir uns die Erholung an Bord verdient hatten.


14. März 2026

Weite auf See

Nach dem langen Spaziergang durch Darwin war der nächste Seetag eine Gelegenheit zum Ausruhen. Vom Balkon aus schauten wir auf die weite Wasserfläche. Es gab keinen festen Ausflugsablauf und keinen Weg, den wir schaffen mussten – wir konnten uns ganz nach unserem eigenen Rhythmus richten.

Am Abend gehörte wieder eine Show zum Programm. Die Fahrt führte uns weiter entlang des Nordens Australiens in Richtung Cape York. Nach dem Stadtbesuch genossen wir diesen ruhigen Tag zwischen Himmel und Meer.


15. März 2026

Inseln bei Cape York

Bei der Fahrt um die Nordspitze Australiens bot sich vom Balkon eine besonders schöne Aussicht. Inseln und türkisfarbenes Wasser machten es leicht, länger draußen sitzen zu bleiben. Das Meer war ruhig, und die Landschaft brachte Abwechslung in den Blick über das Wasser.

An Bord gab es außerdem einen Empfang mit dem Kapitän. Zwischen diesen Programmpunkten nahmen wir uns Zeit für die Aussicht. Nach den Tagen auf offener See waren die näheren Inseln ein schöner Teil der Fahrt in Richtung der australischen Ostküste.


16. März 2026

Ein letzter Seetag vor Cairns

Wir verbrachten Zeit am Pool und hörten einen Vortrag einer Biologin über das Korallenmeer. So bekamen wir neben der Aussicht auch Informationen zu der Region, durch die wir unterwegs waren. Später zog Regen auf, und wir machten es uns auf dem Balkon beziehungsweise in der Kabine gemütlich.

Eine Pause am Nachmittag, eine Show im Theater und ein Besuch an der Bar rundeten den Tag ab. Am nächsten Morgen wollten wir früh aufstehen: Cairns war unser nächster Hafen, und dort sollte es wieder zu Fuß auf Entdeckungstour gehen.


17. März 2026

Cairns und die Esplanade

Schon früh lag unser Schiff in Cairns. Wir spazierten an der Esplanade entlang, sahen die Lagune mit ihren Fischskulpturen und erkundeten die Stadt. Tropische Pflanzen und zahlreiche Vögel machten den Landgang abwechslungsreich.

Bereits gegen sechs Uhr morgens erreichten wir den Hafen. Vom Schiff aus begann unser Landgang kurz vor acht Uhr. An der Promenade gab es neben dem Blick aufs Wasser auch viele kleine Entdeckungen: Vögel, Palmen und andere tropische Pflanzen begleiteten uns. Wir machten Fotos an der Lagune und auf einer bunten Mosaikbank. Am frühen Nachmittag waren wir zurück an Bord; gegen 16 Uhr setzte die Carnival Encounter ihre Reise fort.


18. März 2026

Mit dem Tender nach Airlie Beach

Nach einer stürmischen Nacht erwartete uns am Pool eine ganze Sammlung von Handtuchtieren. Mit dem Tender fuhren wir nach Airlie Beach. Dort genossen wir die Marina, die Strandpromenade und die Aussicht auf die Bucht.

Das Tendern erforderte zunächst etwas Geduld. An Land wurden wir dann mit Sonne und dem Blick auf die Boote belohnt. Wir spazierten am Wasser entlang und machten immer wieder Halt, um die Bucht und die Pflanzen zu betrachten. Auch die Vogelwelt fiel uns hier auf. Der Kontrast zwischen der unruhigen Nacht auf See und dem entspannten Spaziergang an Land machte diesen Tag besonders abwechslungsreich.



19. März 2026

Abschied vom Bordleben

Am letzten Seetag hieß es packen und noch einmal das Leben an Bord genießen. Hinter uns lagen viele Eindrücke aus Indonesien und dem Norden Australiens. In Brisbane sollte unser Reiseabschnitt an Land beginnen.

Unsere Koffer mussten für die Ausschiffung vorbereitet und am Abend vor die Kabine gestellt werden. Dazwischen genossen wir noch einmal das Buffet und den vertrauten Tagesablauf an Bord. Nach den vielen Häfen, Seetagen und Begegnungen hieß es nun Abschied nehmen. Gleichzeitig freuten wir uns auf den nächsten Teil: Australien wollten wir jetzt mit mehr Zeit an Land und auf eigene Faust kennenlernen.