Australien an Land
20. März bis 2. April 2026
Nach unserer Kreuzfahrt erkundeten wir Australien auf eigene Faust: von Brisbane über Melbourne bis nach Sydney. Wir begegneten Kängurus und Koalas, entdeckten lebendige Städte und raue Küsten und genossen die weiten Ausblicke in den Blue Mountains. Hier erzählen wir von unseren Erlebnissen.
20. März 2026
Willkommen in Brisbane
Nach der Ausschiffung fuhren wir zu unserem Hotel und erkundeten Brisbane. Rathaus, Queen Street Mall, Botanischer Garten und South Bank gaben uns einen ersten Eindruck. Am Fluss erlebten wir die Skyline im warmen Abendlicht und später bei Nacht.
Wir konnten bis nach neun Uhr an Bord bleiben und fuhren anschließend mit dem Taxi zum zentral gelegenen Hotel. Vor dem Einchecken war bereits Zeit für die ersten Wege durch die Stadt. Am Fluss verband sich die moderne Skyline mit den älteren Gebäuden, die wir unterwegs sahen. Nach dem Abendessen blieben wir noch draußen: Mit der Beleuchtung und den Spiegelungen im Wasser wirkte Brisbane noch einmal ganz anders als am Tag.



21. März 2026
Koalas und Kängurus
Im Lone Pine Koala Sanctuary kamen wir australischen Tieren ganz nah. Daniela freute sich besonders über die Kängurus. Auch Koalas und Emus gehörten zu unserem Besuch. Den Tag ließen wir im Roma Street Parkland ausklingen.
Die Busfahrt zum Sanctuary begann am Morgen. Dort nahmen wir uns Zeit für die verschiedenen Tiere. Besonders schön war, dass wir im Kängurubereich mitten zwischen den Tieren unterwegs sein konnten. Die Koalas saßen in ihren Astgabeln, und ein Emu stellte sich für ein Foto mit Hermann Josef in den Vordergrund. Später gab es im Park gegenüber unserem Hotel noch Blumen, Wasser und große Bäume zu entdecken – ein grüner Abschluss des Tages.




22. März 2026
Redcliffe und Brisbane bei Nacht
Unser Sonntagsausflug führte uns nach Redcliffe mit Markt, Uferpromenade und Bee Gees Way. Zurück in Brisbane zog es uns abends noch einmal ans Wasser. Die beleuchteten Brücken spiegelten sich im Fluss.
Zwischen den Marktständen und dem Wasser ließen wir uns Zeit zum Schauen. An der Bee Gees Way machten wir ein Erinnerungsfoto mit den Figuren der Musiker. Auch abseits der Promenade gab es Natur zu entdecken, etwa an einem von Grün umgebenen Teich. Am Abend zurück in Brisbane leuchtete das Rathaus rot. Unser Spaziergang führte uns weiter zu den Brücken und zum Fluss, wo wir die Farben auf dem Wasser festhielten.


23. März 2026
Brisbane vom Wasser aus
Wir fuhren mit dem Boot auf dem Brisbane River und besuchten den New Farm Park. Weitere Fahrten führten uns nach Hamilton und St Lucia. Am Abend blieb Zeit für einen letzten Stadtbummel und einen Besuch im Park.
Die öffentlichen Boote waren für uns zugleich Fortbewegungsmittel und Gelegenheit zum Schauen. So bekamen wir die Stadt und ihre Ufer aus unterschiedlichen Perspektiven zu sehen. Im New Farm Park bildeten Bäume und Rosen einen ruhigen Gegenpol zur Innenstadt. Später beobachteten wir bei der Zubereitung frischer Nudeln die geschickten Handgriffe hinter der Scheibe. Nach einem letzten Blick ins abendliche Grün hieß es wieder packen.


24. März 2026
Weiterreise nach Melbourne
Nach einem letzten Spaziergang ging es zum Flughafen und weiter nach Melbourne. Mit dem Mietwagen fuhren wir nach Box Hill. Unser großzügiges Apartment wurde für die nächsten Tage unser Ausgangspunkt.
Vor der Fahrt zum Flughafen nutzten wir den Morgen noch einmal für den nahe gelegenen Park. Der Flug dauerte etwa zweieinhalb Stunden. In Melbourne übernahmen wir unser Auto, kauften Lebensmittel ein und machten es uns in der Unterkunft bequem. Mit zwei Schlafzimmern, zwei Bädern, Küche und Terrasse hatten wir reichlich Platz. Auch Waschmaschine und Trockner waren nach dem bisherigen Reiseverlauf sehr willkommen.

25. März 2026
Melbourne entdecken
Mit der Bahn fuhren wir ins Zentrum. Flinders Street Station, St Paul’s Cathedral, Federation Square und der Yarra River lagen auf unserem Weg. Wir nutzten die historische City Circle Tram und besuchten später St Patrick’s Cathedral und die Gärten der Stadt.
Wir begannen unseren Stadtbummel bei den bekannten Gebäuden rund um Flinders Street und nahmen uns auch Zeit für einen Blick ins Kircheninnere. Am Wasser wechselten sich moderne Hochhäuser und grüne Uferbereiche ab. Mit der City Circle Tram ließen wir uns ein Stück durch die Stadt fahren. Später kamen noch Chinatown und die Gärten hinzu. Das Wetter wechselte zwischendurch, aber für einen weiteren Spaziergang am Yarra blieb am späten Nachmittag Gelegenheit.




26. März 2026
Windige Küste auf Phillip Island
Unser Tagesausflug führte über die Mornington Peninsula nach Phillip Island. Bei den Nobbies spazierten wir auf Holzstegen über der rauen Küste. Anschließend beobachteten wir Koalas im Reservat. Zur abendlichen Ankunft der Pinguine blieben wir nicht.
Der Tag begann mit Regen und führte uns zunächst in die Landschaft südlich von Melbourne. Unterwegs sahen wir auch die bunten Strandhäuschen und besuchten auf Phillip Island eine Schokoladenfabrik. An der Küste mussten die warmen Jacken heraus: Wind und Brandung begleiteten uns auf den Stegen. Im Koala-Reservat konnten wir die Tiere zwischen den Ästen beobachten. Vor dem späteren Beginn der Penguin Parade machten wir uns auf den Rückweg.



27. März 2026
Wälder und Gärten der Dandenongs
In den Dandenongs wanderten wir im Gebiet der 1000 Steps zwischen hohen Bäumen. Danach besuchten wir den Botanischen Garten. Zurück in Melbourne genossen wir noch einmal den Blick auf die Skyline beim Stadion.
Mit etwa 14 Grad war es deutlich kühler als im Norden Australiens, doch für den Ausflug blieb es trocken. Zwischen Eukalyptusbäumen und dichtem Grün gingen wir auf den Wanderwegen im Gebiet des Kokoda Memorial Walk. Koalas entdeckten wir dort keine, dafür begegneten uns wieder Vögel. Im Botanischen Garten nahm die Landschaft mit Teich und Baumfarnen einen anderen Charakter an. Später führte unser Weg zurück nach Melbourne und zum Bereich rund um den Melbourne Cricket Ground.



28. März 2026
Anflug auf Sydney
Nach der Rückgabe des Mietwagens flogen wir nach Sydney. Schon beim Anflug bot sich ein weiter Blick über den Hafen, die Harbour Bridge und das Opernhaus. Am Abend bezogen wir unser Hotel und kauften für die nächsten Tage ein.
Wir ließen den Morgen ruhig angehen, bevor wir zum Flughafen aufbrachen und das Auto zurückgaben. Beim Gepäck kam noch eine zusätzliche Gebühr hinzu. Der Blick aus dem Flugzeug auf Sydney entschädigte dafür mit einer großartigen Übersicht über die vielen Buchten und Stadtteile. Nach der Ankunft übernahmen wir den nächsten Mietwagen. Bis wir am Hotel waren und unsere Einkäufe erledigt hatten, war der Tag schon weit fortgeschritten.

29. März 2026
Opernhaus, Hafen und Kookaburra
Unser erster voller Tag in Sydney führte uns zum Circular Quay, zur Harbour Bridge und zum Opernhaus. Mit der Fähre erkundeten wir den Hafen. Im Botanischen Garten begegneten wir einem Kookaburra. Am Abend bewunderten wir das beleuchtete Opernhaus.
Schon gegen halb neun machten wir uns mit dem Zug auf den Weg zum Hafen. Nach dem Marktbesuch und den ersten Fotos folgte eine Fährfahrt in Richtung Parramatta mit einem Abstecher zum Olympic Park. Zurück im Zentrum spazierten wir zum Aussichtspunkt bei Mrs Macquarie’s Chair. Später blieb der Kookaburra auf seinem niedrigen Ast sitzen, während wir jeweils ein Foto daneben machten. Für die Abendstimmung am Opernhaus blieben wir bis nach Einbruch der Dunkelheit.




30. März 2026
Bondi Beach und die Küste
Am Bondi Beach beobachteten wir die Brandung und die Surfer. Später ging es weiter Richtung Watsons Bay zu Aussichtspunkten und Leuchttürmen. Zum Tagesabschluss sahen wir die Skyline im Licht der untergehenden Sonne.
Zwischen Strand, Felsen und einer Pause mit Eis verbrachten wir den ersten Teil des Tages in Bondi. Danach beschäftigte uns kurz die Orientierung: Das mobile Datenvolumen war aufgebraucht, und auch die Navigation machte Probleme. Mit Unterstützung im Geschäft bekamen wir das wieder hin. Anschließend konnten wir unseren Küstenausflug fortsetzen. Am Macquarie Lighthouse und beim Signalturm hielten wir für Fotos an; zum Schluss leuchtete die Sonne hinter der entfernten Skyline.



31. März 2026
Ein Ausflug in die Blue Mountains
Unser Ausflug begann bei den Leura Cascades. Zwischen Farnen, Bäumen und kleinen Wasserfällen wanderten wir durch das Grün. An einer Weggabelung wurde es steiler, bevor wir unsere Erkundung fortsetzten.
Später erreichten wir Echo Point und sahen die Three Sisters vor der weiten bewaldeten Landschaft. Nach einer Mittagspause in Katoomba fuhren wir mit dem Auto weitere Stationen der Rundstrecke an und spazierten im Bereich von Scenic World. Am Abend ließen wir den Tag bei türkischem Essen ausklingen.





1. April 2026
Manly und ein letzter Blick auf den Hafen
Mit der Fähre ging es nach Manly. Nach Strand und Kakadus erkundeten wir wieder das Zentrum mit dem Queen Victoria Building und der Strand Arcade. Wir spazierten auf der Harbour Bridge und genossen später gemeinsam den Blick vom Cremorne Point auf Sydney.
Schon die Fahrt über den Hafen war ein Teil des Erlebnisses. In Manly wechselten wir zwischen der geschützten Bucht, der Fußgängerzone und dem offenen Strand. Zurück in Sydney sahen wir uns die historischen Einkaufspassagen mit ihren Glasdächern, Geländern und Uhren an. Anschließend gingen wir ein Stück auf der Harbour Bridge. Von dort reichte der Blick über Circular Quay bis zum Opernhaus. Mit einer weiteren Fähre fuhren wir nach Cremorne Point, wo noch ein gemeinsames Erinnerungsbild entstand.





2. April 2026
Ein letzter Tag an der Botany Bay
Vor dem Rückflug blieb Zeit für La Perouse mit dem Fort und den Felsen am Meer. Später besuchten wir Kurnell an der Botany Bay. Dann hieß es Mietwagen abgeben und Abschied nehmen. Über Kuala Lumpur und Istanbul führte unser langer Heimweg nach Düsseldorf.
Nach dem Auschecken nutzten wir den verbleibenden Tag für die Küste. Bei La Perouse spazierten wir am alten Turm und an der Brücke zum Fort vorbei. Auf den Felsen machten wir noch einmal Fotos am Meer. Später führte unser Weg nach Kurnell mit seinen Erinnerungen an die Landung von James Cook im Jahr 1770. Auch Vögel gab es noch zu beobachten. Am Flughafen endete unser australischer Aufenthalt; vor uns lag eine Heimreise von mehr als 30 Stunden.


