REISEERINNERUNGEN · DANIELA & HERMANN JOSEF

Kanaren, Madeira und Marokko

Inseln im Atlantik, grüne Gärten, Vulkanlandschaften und Marrakeschs Gassen – unterwegs mit der Mein Schiff 7 und zum Abschluss erholsame Tage auf Gran Canaria.

12. Januar–5. Februar 2026


Aufbruch und La Palma


12. Januar 2026

Ankommen auf der Mein Schiff 7

Wegen möglicher Straßenglätte machten wir uns früh auf den Weg zum Flughafen Düsseldorf. Wetter und ein Problem bei Condor verzögerten den Abflug. Nach rund viereinhalb Stunden Flug erreichten wir Gran Canaria. Am Gepäckband fehlten zunächst etwa zwanzig Koffer – auch unsere beiden. Zum Glück fand sich die Ursache: Ein Frachtraum war noch nicht entladen worden. Nach einer weiteren Stunde konnten wir unser Gepäck in Empfang nehmen.

An Bord der Mein Schiff 7 stärkten wir uns und erledigten die Sicherheitsübung. Anschließend brachten wir einen Teil des Gepäcks nach San Agustín, gaben den Mietwagen am Flughafen zurück und fuhren mit dem Bus nach Las Palmas. Gegen 20:10 Uhr waren die Wege geschafft. Beim Abendessen begann endlich der entspannte Teil unserer Reise.


13. Januar 2026

Santa Cruz de La Palma zu Fuß

Unser Schiff lag angenehm zentral. Gegen 8:30 Uhr begannen wir unseren Rundgang durch Santa Cruz de La Palma. Zwischen historischen Häusern, Kirchen und den typischen Holzbalkonen entdeckten wir immer wieder neue Motive. Dazu kamen Weihnachtsdekorationen, grüne Plätze und Vögel.

Bis etwa 13:15 Uhr waren wir unterwegs. Auch der Fischmarkt gehörte zu unserem Landgang. Nach dem Mittagessen genossen wir ein Eis auf dem Pooldeck. Am Abend wartete das Bühnenprogramm an Bord.


14. Januar 2026

Ein ruhiger Tag auf bewegter See

Schon beim Ablegen am Vorabend hatte sich das stürmische Wetter bemerkbar gemacht. Heute ließen wir es auf See ruhig angehen. Wir erkundeten unser Schiff und genossen die Zeit zwischen den Landgängen.

Auch in der Kabine gab es etwas zu entdecken: Die kreativ gefalteten Bettdecken wurden während dieser Reise immer wieder zu kleinen Fotomotiven.


Madeira


15. Januar 2026

Ein langer Ausflug über die Insel

Um 8:45 Uhr begann unser großer Madeira-Ausflug. Wir kamen an einem Hotelpark vorbei, der mit Kaiserin Sisi verbunden ist, und besuchten das Küstenörtchen Câmara de Lobos. Dort begegnete uns auch die Erinnerung an Winston Churchill. Von den hohen Klippen am Cabo Girão öffnete sich der Blick weit über Meer und Küste.

Weiter ging es hinauf auf die Hochebene, zeitweise über die Wolken. Im alten Lorbeerwald lag Nebel zwischen den Bäumen. Die knorrigen Stämme und die kleinen Vögel sorgten für eine ganz besondere Stimmung.



15. Januar 2026

Naturpools, Wasserfälle und Funchals Gassen

An der Nordküste wechselten sich steile Hänge, kleine Orte und weite Ausblicke ab. In Porto Moniz schauten wir uns die Meeresschwimmbecken und die natürlichen Felsbecken an. Draußen schlugen die Wellen gegen das dunkle Gestein.

Auf unserer weiteren Fahrt sahen wir Wasserfälle, Kirchen und eine große Krippe. Zum Abschluss ließen wir uns in Funchal absetzen. Marktstände, bemalte Türen und die Gassen der Altstadt begleiteten unseren Bummel. Nach dem Abendessen kamen wir gegen 19:45 Uhr zurück – ein Tag mit rund elf Stunden voller Eindrücke.


16. Januar 2026

Noch einmal durch Funchals Gärten

Gegen neun Uhr gingen wir noch einmal an Land. Rund drei Stunden spazierten wir durch zwei Stadtgärten, die Altstadt und die Zona Velha. Teiche, Springbrunnen und die üppige Bepflanzung machten den Vormittag abwechslungsreich. Über die Promenade führte uns der Weg zurück zum Schiff.

Nach dem Mittagessen hieß es gegen 14 Uhr Abschied nehmen von Madeira. Unser nächstes Ziel war Teneriffa. Die abendlichen Bilder vom beleuchteten Pooldeck und vom kunstvoll gestalteten Buffet hielten auch das Leben an Bord fest.


Die Kanaren entdecken


17. Januar 2026

Ein Tag im Loro Parque

Um 8:45 Uhr machten wir uns auf den Weg. Nach etwa zwei Kilometern zu Fuß erreichten wir den Busbahnhof und fuhren mit dem Linienbus nach Puerto de la Cruz. Von 10:30 bis 15:30 Uhr besuchten wir den Loro Parque.

Pinguine, Quallen, Flamingos und die bunten Papageien sorgten für viele Fotomotive. Wir schauten uns auch die Vorführungen mit Orcas und Seelöwen an und genossen unseren Besuch. Die Rückfahrt dauerte länger als geplant: Unser Bus hatte eine Panne. Nach etwa einer Stunde Wartezeit brachte uns ein Ersatzbus weiter. Gegen 18 Uhr waren wir zurück.



18. Januar 2026

Fuerteventura zwischen Dorf und rauer Küste

Wegen des stürmischen Wetters hatten wir bereits rund vier Stunden früher angelegt. Mit dem Mietwagen vom Flughafen erkundeten wir Fuerteventura. In Betancuria bummelten wir zwischen weißen Häusern und Kirchen durch den historischen Ort. Unterwegs sahen wir die großen Figuren der einstigen Inselherrscher Ayose und Guise sowie traditionelle Windräder und Mühlen.

In Ajuy erlebten wir die raue See am schwarzen Strand und erkundeten die Felsküste mit ihren Höhlen. Auch die bunte Häkeldekoration fiel uns auf. Später führte unser Weg zu den Dünen bei Corralejo. Sand wehte über die Straße, während sich das Wetter im Tagesverlauf langsam beruhigte.



19. Januar 2026

Ein vertrauter Tag in Las Palmas

Las Palmas fühlte sich für uns fast wie ein Heimspiel an. Wir spazierten über die Promenade von Las Canteras bis zum Einkaufszentrum Las Arenas. Mit dem Stadtbus ging es anschließend zurück zum Schiff.

Nach dem Mittagessen liefen wir noch einmal los, diesmal in Richtung La Isleta. Bei etwa 21 Grad war es sonnig, aber windig. Am Ende kamen rund 25.000 Schritte zusammen – ein ausgiebiger Spaziergang durch eine Stadt, die wir schon gut kennen.



Marokko und Marrakesch


20. Januar 2026

Auf See Richtung Marokko

Heute hatten wir Zeit für einen ruhigen Tag an Bord. Auf unserem Weg nach Marokko kamen wir an Lanzarote vorbei. Nach den Inselbesuchen genossen wir die Pause und freuten uns auf den Ausflug nach Marrakesch.


21. Januar 2026

Von Agadir in die Gassen von Marrakesch

Um sieben Uhr legten wir in Agadir an. Unser Ausflug begann um 8:15 Uhr; nach etwa drei Stunden Busfahrt erreichten wir gegen 11:30 Uhr Marrakesch. In der Medina besuchten wir den Bahia-Palast. Mosaike, bemalte Holzdecken und die Innenhöfe ließen uns immer wieder stehen bleiben und nach oben schauen.

Zum Mittagessen kehrten wir in ein traditionell gestaltetes Restaurant ein. Musik und eine Tanzvorführung begleiteten das Essen. Danach ging es durch die Souks: Oliven, farbige Waren, Stoffe und dicht an dicht liegende Geschäfte machten den Rundgang zu einem Erlebnis für die Sinne.


21. Januar 2026

Trubel auf dem Djemaa el Fna

Am Djemaa el Fna erlebten wir das lebhafte Treiben mit Musikern, Geschichtenerzählern, Schlangenbeschwörern und Tierhaltern. Während unserer freien Zeit erkundeten wir weitere Gassen und sammelten noch einmal Eindrücke von der Stadt. Auch die Moschee mit ihrem hohen Minarett wurde zum Fotomotiv.

Erst gegen 21:15 Uhr kamen wir nach dem langen Ausflug zurück. Der Tag klang an Bord mit Unterhaltung und einem späten Abendessen aus.


Lanzarote und Teneriffa


22. Januar 2026

Zeit zum Nachklingen

Nach dem langen Tag in Marrakesch ließen wir es heute ruhig angehen. Auf See blieb Zeit, die vielen Eindrücke noch einmal nachklingen zu lassen. Gegen 19 Uhr erreichten wir Arrecife auf Lanzarote.


23. Januar 2026

Wein zwischen schwarzer Lava

Unser Lanzarote-Ausflug führte uns zur grünen Lagune Charco de los Clicos und an die schwarze Lavaküste. Das dunkle Gestein, die rötlichen Hänge und die Brandung boten starke Kontraste.

Weiter ging es ins Weinanbaugebiet La Geria. Die geschützten Pflanzmulden und Steinmauern prägen hier die Landschaft. In einer Bodega probierten wir den Wein und schauten uns die alten Fässer an.


23. Januar 2026

Die Feuerberge von Timanfaya

Im Timanfaya-Nationalpark bekamen wir die Wärme unter der Oberfläche eindrucksvoll vorgeführt: Trockenes Gestrüpp entzündete sich, und aus einem Rohr schoss nach dem Eingießen von Wasser eine Dampffontäne. Auch den Grill über der Erdwärme sahen wir uns an.

Eine rund vierzigminütige Busfahrt führte uns durch die Vulkanlandschaft. Zwischen Lavafeldern und Kratern wirkte die Umgebung stellenweise wie eine andere Welt. Gegen 14 Uhr waren wir wieder am Schiff und verbrachten den Nachmittag an Bord. Später zeigte sich ein Regenbogen über dem Meer.


24. Januar 2026

Von Los Gigantes zum schneebedeckten Teide

Um acht Uhr erreichten wir Santa Cruz de Tenerife. Mit dem Linienbus fuhren wir zum Flughafen und holten unseren Mietwagen. In Candelaria blieb es bei einer Durchfahrt: Wegen des Marktes fanden wir keinen Parkplatz. In Los Gigantes machten wir Mittagspause mit Blick auf die hohen Klippen.

Danach ging es hinauf in die Cañadas. Über der dunklen Vulkanlandschaft stand der schneebedeckte Teide vor blauem Himmel. Auf dem Rückweg besuchten wir La Orotava mit seinen historischen Häusern und Holzbalkonen. Nach der Rückgabe des Autos waren wir gegen 19:30 Uhr wieder am Schiff.


La Gomera und Gran Canaria


25. Januar 2026

San Sebastián und die Klänge La Gomeras

Um acht Uhr legten wir in San Sebastián de La Gomera an. Bei Sonnenschein und gefühlt 23 Grad spazierten wir durch den Ort. Kirche, zentrale Plätze, große Bäume und historische Gebäude lagen auf unserem Weg.

Besonders schön war die Begegnung mit der örtlichen Folklore: Menschen in traditioneller Kleidung spielten Musik und tanzten. Bei einer Vorführung der Pfeifsprache Silbo Gomero wurden auch Namen aus dem Publikum gepfiffen. Als Hermann Josefs Name erklang, wurde daraus ein ganz persönlicher Urlaubsmoment. Später genossen wir wieder die Aussicht und eine Pause an Bord.



26. Januar–5. Februar 2026

Erholung auf Gran Canaria

In Las Palmas nahmen wir Abschied von der Mein Schiff 7. Nach dem Transfer zum Flughafen holten wir einen Mietwagen für die nächsten zehn Tage ab. Mit einem Einkauf und der Fahrt nach San Agustín begann der zweite Teil unseres Aufenthalts.

Auf der Terrasse fühlte sich die Wärme bereits nach Sommer an. Bis zum 5. Februar blieb Gran Canaria unser Urlaubsziel zum Erholen. Die letzten Bilder halten Daniela bei einem Spaziergang und ein Gran-Canaria-Motiv fest – Erinnerungen an den Abschluss unserer Reise.